AKTUELLE SERIE: FALLSTUDIEN

Lesen Sie alle unsere Fallstudien zu Online-Reputation und beispielhaften Social Media-Aktivitäten
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Mittwoch, 1. Februar 2012

Fallstudie: Arcade Fire – Indie-Rockband

Die kanadische Indie-Rockband Arcade Fire, 2002 gegründet, erhielt 2011 einen Grammy in der Kategorie bestes Album für ihr drittes Album „The Suburbs“ .
Soziale Plattformen und die eigene Website nutzt die Band zum einen, um über Events, Aktionen etc., die die Band betreffen zu informieren und die eigene Musik zu promoten, aber auch oft, um auf ‚Kanpe‘, eine Charityorganisation für Haiti aufmerksam zu machen, für welche die Band immer wieder eingenommene Eintrittsgelder von Konzerten spendet, und dies im Voraus über z.B. twitter ankündigt. Hier gelingt eine gute Reputation weniger über private Informationen und Gedanken sondern über glaubhaftes, da beständiges soziales Engagement kombiniert mit dem Interesse Fans aktiv in Events einzubinden (als Volontäre etc.)
Neben der Website, nutzt die Band twitter, myspace und facebook, wobei die Aktivität auf myspace nachlässt (seit 2007 angemeldet –Juni 2011 letzter login). Bei twitter und facebook wird regelmäßig gepostet, hier variiert die Aktivität aber auch – an einigen Tagen wird mehrmals getwittert an anderen gar nicht. Die Einträge von twitter und facebook ähneln sich dabei sehr.

Fallstudie: Perez Hilton – Queen of Media

Perez Hilton - selbsternannte Queen of Media, eigentlich Mario Armando Lavandeira ist ein amerikanischer Blogger, Autor und Schauspieler. 2004 begann er seinen Blog, der schnell sowohl berühmt als auch gefürchtet für seine Gerüchte über Prominente wurde.
Das ist auch der Hauptinhalt seines Blogs – Informationen (positiv oder negativ, wahr oder falsch) über Prominente zu verbreiten. Abgesehen von dem Star-Gossip, verfasst er auch gelegentlich Blogeinträge zum Thema Homosexualität und Homophobie.
Zum Bloggen motiviert wurde er, weil er, wie er sagt viele Personen aus der Entertainment-Branche kennt.
Und hier ist auch eine seiner Reputationsstrategien zu erkennen – möglichst viele Prominente persönlich zu kennen bzw. den Eindruck zu erwecken er würde sie persönlich kennen. So nutzt er seinen twiiter-Kanal (4.439.956 Follower!) häufig, um bekannte Namen direkt zu kontaktieren, er schreibt mehr als 24 tweets pro Tag.